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Schlucken – Was genau passiert da eigentlich im Körper?

Der normale Schluckakt läuft in drei Phasen ab:

Der Schluckvorgang wird von Teilen des Großhirns und des Hirnstamms gesteuert. In allen drei Phasen kann es zu Störungen im Zusammenspiel der Muskulatur kommen, z. B. durch Verletzungen.

  1. Orale Phase: Die Nahrung wird in der Mundhöhle zerkleinert, vermischt und mit Speichel befeuchtet. Mit Hilfe der Zunge wird der Nahrungsbrei Richtung Rachen befördert und der Schluckreflex ausgelöst.
     
  2. Pharyngeale Phase: Im Rachen wird der Nahrungsbrei zielgerichtet zur Speiseröhre transportiert. Dies geschieht mit der Muskulatur in der Rachenwand. Um ein Verschlucken zu verhindern, wird der Eingang zur Luftröhre mit Kehldeckel und Stimmlippen verschlossen. Beim Sprechen und Atmen wird umgekehrt die Speiseröhre mit dem oberen Ösophagus-Schließmuskel verschlossen.
     
  3. Ösophageale Phase: Der Transport in Richtung Magen erfolgt in der Speiseröhre durch gleichmäßige Muskelkontraktionen der Wandmuskulatur (Ösophagus-Peristaltik). Durch die Bewegung der Muskulatur gelangen Speisen und Getränke – auch im Liegen – am Ende der Speiseröhre an. Dort sitzt der untere Schließmuskel, der den Nahrungsbrei in den Magen entlässt. Schließt sich der Muskel wieder, ist der Schluckakt abgeschlossen.

Der Schluckvorgang wird von Teilen des Großhirns und des Hirnstamms gesteuert. In allen drei oben genannten Phasen kann es zu Störungen im Zusammenspiel der Muskulatur kommen, z. B. durch Verletzungen. Aber auch Störungen im Gehirn selbst können eine Schluckstörung verursachen. Welche Arten von Schluckstörungen es gibt, lesen Sie hier.

 

Tabletten schlucken – ein Problem?

Gerade wenn der Hals durch eine Entzündung geschwollen ist und das Schlucken weh tut, ist das Einnehmen von Tabletten eine zusätzliche Hürde. Manchmal fühlt sich der Hals auch bereits durch den Gedanken an die großen Tabletten wie zugeschnürt an. Dann kann die Ummantelung der Tabletten mit Medcoat® Schluckhilfe die Lösung sein. Der gelartige Überzug aus Lebensmittelzutaten macht große, schlecht schmeckende Tabletten glatt und gleitfähig. Damit ist die Tablette im Nu mit einem Schluck Flüssigkeit durch den Hals gerutscht. Der Überzug löst sich etwa eine Minute nach dem Schlucken auf und hat keine bekannten Wechselwirkungen mit dem überzogenen Medikament. Das erfrischende Zitronenaroma überdeckt schlechten oder bitteren Geschmack zuverlässig.

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